Rehabilitation

Der Stütz- und bewegungsapparat beinhaltet das Skelett, die muskeln, Sehnen und Bänder


Medizinischer Grund

Es muss eine Rehabilitationsbedürftigkeit bestehen und ein Behandlungsziel definiert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es eine ärztliche Aufsicht und die nötige Behandlung durch medizinisches Fachpersonal. Idealerweise sollte der vorgängige Akutspitalaufenthalt möglichst kurz sein.

Sozialmedizinische Zusatzbegründung

Diese besteht, wenn eine ambulante medizinische Versorgung zu Hause nur erschwert oder gar unzumutbar ist und so eine ambulante Rehabilitation nicht effizient genug sein kann. Ebenfalls wenn die häuslichen oder baulichen Umstände zu Hause den Heilungserfolg gefährden. 

Patienten mit Krankenkassen als Leistungsträger

Wenn neben dem medizinischen Grund einer oder mehrere der vorgängig beschriebenen Umstände gegeben sind, so kann der behandelnde Arzt eine "Verordnung zur stationären Rehabilitation" - möglichst frühzeitig, ausgefüllt und unterschrieben - an uns faxen oder per Post senden (das Verordnungsformular finden Sie hier). Wir werden dann das Kostengutsprachegesuch an die Krankenversicherung stellen. Stimmt der Vertrauensarzt einer stationären Rehabilitation zu, so erhalten wir die Kostengutsprache in der Regel innerhalb 4 Arbeitstagen per Fax. Lehnt der Vertrauensarzt das Gesuch wider Erwarten ab, so ist ein Kuraufenthalt (siehe Kuren) eine Alternative. Bei unzutreffender Ablehnunbegründung des Vertrauensarztes steht dem Patienten der Rechtsweg nach KVG zu. 

Erwerbstätige Patienten mit Unfallversicherung als Leistungsträger

Der medizinische Grund genügt im Normalfall, um Anspruch auf eine stationäre Rehabilitation zu haben. Wir benötigen die gleiche ärztliche Verordnung wie bei den Krankenkassenpatienten. Wenn wir das Kostengutsprachegesuch gestellt haben, erteilt uns die betreffende Unfallversicherung innert 5 Arbeitstagen Gutsprache im Umfang der Kosten der allgemeinen Abteilung (gemäss Vertrag mit den Schweizer Unfallversicherungen). 

Vorteile einer stationären Rehabilitation in einer privaten Kur- und Rehabilitationseinrichtung

Die Rehabilitationspatienten profitieren vom Hotellerie- und Freizeitangebot des Kurbetriebs. Eine stationäre Rehabilitation kann mit einem Kuraufenthalt verlängert werden, wenn im Verlauf der Rehabilitation die Spitalbedürftigkeit wegfällt. Die Darauf resultierenden degressiven Kosten liegen im Interesse der Krankenversicherungen. Begleitpersonen sind willkommen und können in Form eines MwSt-pflichtigen "Hotelaufenthalts" im EDEN wohnen. 
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